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Konzept Waldkindergarten Eresing

Allgemein

Unsere Einrichtung besteht seit September 2007 und ist aus einer Elterninitiative entstanden. Der Waldkindergarten Eresing e.V. bietet Kindergartenplätze für Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt an. Die kleine Kindergruppe von max. 17 Kindern werden von zwei Erzieherinnen betreut und aufgrund der geringen Kinderzahl kann individuell auf die Entwicklung des Kindes eingegangen werden.

Gemeinsame Erlebnisse in der Natur stärken das Selbstbewusstsein der Kinder und fördern den Zusammenhalt der Gruppe. Unsere Kinder sollen die Natur mit allen Sinnen erleben dürfen, um sie zu lieben und zu schützen, und um Eindrücke zu bekommen, die sie ihr ganzes Leben begleiten werden.

Die Erzieherinnen arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz, d.h. sie setzen bei dem Bedürfnissen der Kinder, die durch Beobachtungen oder Gesprächen erkannt werden. Das Team arbeitet wie im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan vorgesehen, mit dem Schwerpunkt Projektarbeit.

Die Erziehungsziele sind vielfältiger Natur: Erziehung zur Selbständigkeit und zu einem selbstbewussten, aber auch zu einem gemeinschaftsfähigen Menschen. Förderung der Phantasie und Kreativität durch Anbieten und Vermittlung unterschiedlicher Fertigkeiten und Materialien (z. B. Wolle, Papier, Holz, Filz etc.) Vorgefertigte Spielsachen sind nicht vorhanden (außer Schaufel, Eimer), Waldmaterialien wie Zapfen, Rinde, Zweige, Steine, Erde etc. werden im Spiel und gestalterischen Angeboten mit eingebracht.

Förderung der unterschiedlichen Entwicklungsbereiche: Kognitiver Bereich durch Experimente, Waldpädagogik, sowie Angebote vielfältiger Entdeckungen im Lebensbereich der Kinder durch Exkursionen in Handwerksbetriebe, Gärtnerei, Bauernhof, Museen, St. Ottilien etc., Sprachliche Bildung durch Bilderbuchbetrachtungen, Lieder, Fingerspiele, Regelspiele, Rollen- und Kreisspiele, Reimen und Gedichte. Motorischer Bereich durch die täglich vielfältigen Bewegungsabläufe im Wald, fördern die Grobmotorik wie Klettern auf Bäumen, Laufen über unebenes Gelände, Rutschen am Hang etc., ebenso wird die Feinmotorik geschult, durch Angebote wie Weben, Filzen, Malen, Schneiden Umgang mit Werkzeug, etc. Sozial-emotionaler Bereich durch Gespräche beim Morgen- und Abschlusskreis, durch demokratische Abstimmung innerhalb der Gruppe, sowie durch das Projekt „ Ich habe Mut, mir geht’s gut.“

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